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varmt välkommen

Mein Name ist Gerrit Pohl und diese Webseite ist fokussiert: eine kurze Vorstellung, favorisierte Bands, Autoren und Technologien sowie einen dezent nerdy Beitrag zum Thema Espresso. Kontakt mit mir aufnehmen kann man ohne Probleme, aber das war es dann auch schon. Bis auf meine Spotify-Playlist: Gerrits Jukebox.

ett par tips: viktiga länkar

viktiga länkar

Die wunderbare Demokratisierung des Wissens durch die freie zur Verfügungstellung digitaler Inhalte bedeutetet gleichzeitig ein ziemliches Überangebot. Aus diesem Grund möchte ich ab und an auf ein paar  Texte mit einer gewissen Haltbarkeit hinweisen.

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IN aller Kürze: ich

Mein Name ist Gerrit Pohl (auf dem Bild auf den Ausbruch des sich im Hintergrund befindlichen großen Geysirs in Bláskógabyggð wartend) und ich interessiere mich neben der Restauration verhunzter Espressomaschinen, dem Sammeln und Anhören von Tonträgern (Spotify-Playlist: Gerrits Jukebox) auch für Wissenschaft im Allgemeinen und Mathematik und quantitative Forschungsmethoden im Speziellen. Unbestreitbar besitze ich alle Ausgaben des deutschen MAD-Magazins, die unter der Ägide von Herbert Feuerstein entstanden sind.

Ich bin zudem als halber Schwede gerne in den Nordics unterwegs und freue mich über freundliche Elche und  Polarlichter. Die Schönheit der Natur ist eines der wenigen Dinge, die nicht digitalisiert werden kann und soll.

Beruflich habe ich mich insbesondere auf die Entwicklung insbesondere datengetriebener Geschäfts- und Effizienzmodelle, der Transformation mittlerer und größerer Organisationen in verstärkt digital dominierten Wettbewerbsmärkten, dem Change Management von Menschen, Prozessen und Arbeitsumgebungen sowie dem Aufrechterhalten meiner angeborenen Dauerneugierde fokussiert.

Aktuell bin ich Chief Digital Officer der ADAC Gruppe in München.  Business Netzwerke: LinkedIn and XING.

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Ex Cathedra

Seit meinem frühesten Zugriff auf Geldmittel sammle ich Tonträger (Kassettenromantik, Vinyl, Picture Vinyl, Colored Vinyl, Limited Editions, Bootlegs, Importe, Versehentliche Platten etc.). Fun fact: Ich höre die Tonträger auch. Ein Auswahl von über 4.200 Songs mit Schmiss und Berechtigung findet sich daher auf meiner regelmäßig erweiterten Spotify-Playlist. Die nachfolgenden Links stellen eine kleine Auswahl memorabler Künstler und Bands dar,  konsequent ergänzt um die Themen Technik, Autoren und Espresso.

Bands, Einzelbegabte, Tunesmiths

Bands, Einzelbegabte, Tunesmiths

Bytes & Pieces

Autoren, Mitteilende

Espresso und Gebrühe

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Coffee Nerdism

Die Luftfeuchtigkeit schätzen. Den Mahlgrad anpassen. Einen Test-Espresso trinken. Den Mahlgrad nochmal anpassen. Wieder einen Test-Espresso trinken. Diskret lächeln. Liebevoll auf die Espressomaschine sehen, liebevoll auf die andere Espressomaschine sehen, auf die wiederum andere und auch weitere Espressomaschine sehen und sich fragen, warum man eigentlich mehr Espressomaschinen als Hemden hat. Oder 400 Tassen. Oder 10 Kilo Ersatzteile. Oder 30 Kilo Werkzeuge. Eine Antwort gibt es indes nicht, wohl aber einen weiteren Espresso.

Seit 30 Jahren trinke ich Espresso (also nicht ununterbrochen), sammle Espressomaschinen (vorzugsweise Handhebelmaschinen) und diverses Zubehör, schraube an Maschinen rum und erzeuge dabei ggf. mehr Fehler als vorher da waren. Was ein Grund ist, weiter zu schrauben.

Nachfolgend daher ein paar wenige Empfehlungen in Bezug auf Gerät, Bohne und möglicherweise völlig verzichtbaren Blödsinn. Vielleicht nutzt es ja jemandem.

Lernvideos und Tutorials

Das Internet ist bekanntlich voll mit den Auswirkungen des Internets. Hat aber auch positive Seiten, denn nie stand es besser mit der Demokratisierung des Wissens, weil der Zugang zu den entsprechenden Materialien soweit unkompliziert ist. Und das gilt auch für Espresso.

Es gibt unzählige Tutorials, wie man Milch aufschäumt, wie man den optimalen Mahlgrad findet oder kleinere Probleme selbst repariert. Aber zwei Angebote stechen raus, und beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine testet und berät aus dem, na sagen wir mal, sehr spontanen Bauch mit einprägendem Dialekt, die anderen zwei aus der Schweiz sind an professioneller Qualität nicht zu überbieten.

Fangen wir also an mit Markus Schollmayer und seinem wunderbaren „Espresso TV“. Markus testet sich spontan und gerne etwas unvorbereitet durch diverse Maschinen und hat dabei immer die Perspektive des Anwenders im Kopf, der ja auch ohne viel Vorwissen mit einer neuen Maschine arbeiten muss. Manchmal geht es dabei etwas chaotisch zu (irgendwas geht nicht an, ach so, Schalter übersehen), am schönster aber sind die Reflektionen über die eigenen Versuche, einen guten Cappuccino zuzubereiten: das fängt beim Kaffee an („Der lief jetzt etwas zu schnell, obwohl, na ja, geht schon noch“) und geht beim Aufschäumen und Latte Art weiter („Okay, das ist jetzt nicht so gelungen, aber Latte Art ist eh nicht so meins, egal, es soll ja vor allem schmecken“). Und daher: schönes Angebot von Markus, der übrigens auch sonst genau so authentisch ist wie in seinen Videos. Und mit „Die Crema“ auch einen eigenen Online-Shop hat.

Das mit Abstand beste Angebot an Expertise und Wissensvermittlung haben aber die Kaffeemacher aus der Schweiz. Was Michael Aeschbacher, Benjamin Hohlmann und wechselnde Stargäste dort alles testen, schulen und vermitteln ist ohne jede Konkurrenz und noch dazu authentisch. Jede Maschine, die getestet wird, kaufen die Herren selbst ein, die Videos dauern bis zu 30 Minuten und bilden alle Kriterien ab. Sei es ein Test der neuen (von mir sehr geschätzten) La Marzocco GS/3, ein Test der neuen Victoria Arduino Eagle One Prima, ein Tutorial zum Milchschäumen, ein Kompendium der häufigsten Fehler beim Espresso brühen oder Tipps zur Reinigung der Hardware – alles da, alles hochkompetent und sympathisch. Die Kaffeemacher betreiben übrigens auch Kaffeeplantagen und also auch eigene Röstungen im Angebot, es gibt eine Kaffee-Akademie und nicht zuletzt einen guten Online-Shop.

Hinweise zur Beschaffung

Das Thema Espresso und Espressomaschinen ist nicht gerade klein, es gibt wie bei allen anderen potentiell zur Hobbyprofessionalität führenden Themen eine unendliche Menge an Zeug, das man nicht immer wasserdicht braucht. In diesem Fall also Anbieter von Maschinen, diversem Zubehör, Kaffeebohnen oder vom Höker angebotene, angeblich echte Barschildern aus Italien, die sich über eine mittelmäßige Elektroinstallation beleuchten lassen. Natürlich braucht man zumindest das alles.

Die nachfolgend aufgeführten Bezugsquellen sind alle von mir getestet, und zwar sowohl in Bezug auf die Qualität als auch den Anbieter selber.

 

MR. BEAN: Bohnen

Gute Bohnen gibt es mittlerweile zuhauf, dennoch möchte ich ein paar Bezugsquellen benennen. Zuvörderst ist da Man vs Machine, eine Espresso Bar in München. Viel wichtiger ist aber, dass die Damen und Herren selber rösten, nämlich so großartige Blends wie Sure Shot (der tatsächlich viel vergibt), Chelbesa (Ethiopia Natural) oder den von mir sehr geschätzten Nudist Blend. Auch fantastisch ist Quijote Kaffee aus Hamburg, die sehr darauf achten, dass der „Fair Trade“ ernst genommen wird. Nicht ganz so ernst nehmen sie es mit seriösen Namen für ihre Sorten („Nanni das Naturalhörnchen“, hm), aber schmecken tut jeder einzelne Espresso. Die Moka Consorten aus Berlin (gegründet von meinem Freund Christian Ankowitsch) machen hervorragende Blends sowie Single Origins. Empfehlen kann ich „Wien neue Welt“ (Anko ist zufällig auch Wiener, entsprechend vornehm schmecken die Espressi dann auch). Und dann wäre da noch Kaffee Fausto, ebenfalls aus München. Die Blends „Napoli“ und „Paradiso“ erfordern ggf. etwas Geduld bei Justierung von Mahlgrad und Temperatur, aber das Ergebnis spricht für sich. More to come.

 

Ausstattungsversender

Es gibt zwei wesentlichen Varianten, um in Bezug auf Kaffeezubereitung und Kaffeequalität an die dafür notwendigen Geräte zu kommen. Entweder wird man in alten Bauernhöfen, lange nicht betretenen Kellerräumen, geschäftsaufgebenden Kaschemmen oder bei Vererbenden fündig und nimmt eine Maschine oder eine Mühle mit diskreten Mängeln („Geht nix“) direkt mit in die eigene Werkstatt. Das ist eine gute Idee, dauert aber, weil in der Regel alles auseinanderzubauen und wieder auf Kurs bringen zu ist. Dazu muss man sich viele, durchaus seltene Ersatzteile und Werkzeuge besorgen, um mit der Restauration anfangen zu können. Und neue Geräte haben dann den Charme, dass sie funktionieren (so richtig ohne Anrempeln). Für beide Aspekte habe ich über die Jahre Händler kennen gelernt, für die ich eine Bohne in die Trommel tun würde.

 

Zunächst also der Neukauf. Seit sehr vielen Jahren absolut zuverlässig und bezüglich des Angebots bestens ausgestattet ist Stoll Espresso am Bodensee. Neben diversen Maschinen gibt es auch jedweden Zubehör, ohne den es ja nicht geht. Außerdem arbeitet dort auch der große Markus Schollmeyer, der seit langer Zeit im „Espresso TV“ neue Maschinen im Freestyle-Verfahren vorstellt. Sehr authentisch und Markus gelingt wirklich nie eine anständige Latte Art. In München findet sich Moba Coffee, die einen guten Service und die meisten Maschinen direkt auf Lager haben. Ähnliches gilt für das nette Team von Azzarello, die es schon über 40 Jahre gibt. Ein fantastische weil auch ungewöhnliche Maschinen zur Auswahl hat Baresta. Freund Anko mit seinen Moka Consorten ist auch bei der Ausstattung eine gute Wahl: es gibt dort sehr viel von dem, was nicht jeder hat (einen Pikser zur Dichtungsentfernung etwa, und wer bräuchte keinen Pikser zur Dichtungsentfernung). In den USA habe ich bei zwei genau Shops erfolgreich und gerne bestellt: Chris‘ Coffee und der fast namensgleiche Clive Coffee.

 

Ersatzteile

Und dann wären da noch die Ersatzteile. Meine erste und seit über 20 Jahren bevorzugte Anlaufstelle ist Espresso XXL um den großen Espressomeister Michael Beilhard, der tatsächlich alle Artikelnummern auswendig kann. Umfangreiche Auswahl, sehr schnelle Lieferung und – das ist das Beste – man muss die in Frage stehende Maschine angeben. Das Team prüft dann nämlich, ob die Teile auch wirklich passen. Macht sonst keiner. Der Espessomaschinendoktor wird ebenso von einem Enthusiasten betrieben, da findet sich eine Menge, auch schwer zu bekommende Teile. Eine gute Beratung und ein umfassendes Lager an Ersatzteilen hat Avola Kaffeesysteme, die auch durchaus das eine oder andere im Auftrag beschaffen (in meinem Fall ein Schauglas für einen alten Handhebler, Originalteil).

 

Und zum Schluss möchte ich noch auf eine der besten Werkstätten hinweisen, die ich kenne: die Caffe Werkstatt in Freising von Florian Schauer. Ich meine: Florian kann alles, hat alles da, gibt so schnell nicht auf, besitzt eine wunderschöne Werkstatt und pflegt die bayerische Entspanntheit. Auch gut: er repariert aus Prinzip keine Vollautomaten.

Coffee Evangelism

Eine Zeit lang habe ich gedacht, ich investiere zu viel Aufmerksamkeit in Espressomaschinen und all die wundervollen Dinge, die damit zu tun haben. Der Gedanke dauert durchaus noch an. Aber es gibt zum Glück noch andere Menschen, und bei denen sieht die Zuneigung zur Kaffeewelt in etwa so aus, wie die damalige Zuneigung von Fans zur Band „The Beatles“. Was bedeutet: es ist kein Hobby, es ist Liebe, und deswegen muss man alles haben, was mit dem Sujet der Begierde irgendwie zusammenhängt. Bei den Beatles waren das etwa ein Plektrum von Paul, in unserem Fall ist das es eher, na sagen wir mal, ein Dampfdüsenreinigungsgerät zum Aufsetzen auf das Dampfschwert zur Reinigung der Dampfdüse. Das geht auch mit einem feuchten Lappen, aber sei es drum.

Henk Langkemper ist so jemand. Henk arbeitet als niederländischer Vertreter für La Marzocco, sammelt seit über 30 Jahren vor allem Vintage Barmaschinen und hat seine umfassende Sammlung als „Henk Langkemper Collection“ zugänglich gemacht. Er besorgt sich regelmäßig – woher auch immer – absolute Raritäten, die er fachmännisch instand setzt. Er sammelt übrigens auch alte Fahrräder und Autos. Manchmal trinkt er bestimmt auch einen Kaffee.

Der Niederländer Kees van der Westen hat mich schon immer beeindruckt – und zwar insbesondere wegen seiner Skills, auch die komplexesten Maschinen selbst zu entwerfen und zu bauen. Und das betrifft sowohl die Technik als auch das Design. Die Maschinen sehen zwar teilweise, nun ja, durchaus wiedererkennbar aus, aber es gibt auch Modelle mit einem eher zurückhaltenden Design. So oder so: Der Espresso wird fantastisch, die Dampfleistung sucht ihresgleichen und die Optionen zur Personalisierung sind endlos. Kostet wie üblich in etwa so viel wie eine mittelgroße Sauna und ist damit keine kleine Investition.

Ein Diskussionsforum hat für mich zwei Zwecke: In der Tat kann man sich über Fachfragen austauschen („Sollten Siebträger einen Vornamen haben? Ach nein?“), aber insbesondere sind Foren, wenn sie gut sind, eine unfassbar wertvolle Wissensquelle. Ich habe da schon oft wertvolle Tipps bekommen, deren Inhalt ich mir sonst über viele schmerzhafte Selbsterfahrungen hätte erarbeiten müssen. Eine der ersten Anlaufstellen ist Home Barista, die beste deutsche Adresse ist das Kaffee Netz.

Restaurationen sind auch immer eine faszinierende Sache – das kann Monate, bisweilen Jahre dauern, bisweilen wird das Ganze auch nie fertig. Und es gibt tolle Beispiele: die Restauration einer La Marzocco Mini, einer wundervollen La San Marco Practical 95E, einer La San Marco 80, einer Carimali Uno, einer Reneka Single, einer großartigen La Cimbali S/1 und dann noch die Instandsetzung einer WEGA Airy Epu. Magic.

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FOTOGRAFIEN DURCHAUS
UNTERSCHIEDLICHER HERKUNFT

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KOntakt aufnehmen

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Impressum

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I. Informationen über uns als Verantwortliche
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Gerrit Stuart Pohl
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